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H.264-Codeceinstellungen: Ratensteuerung

Fenster mit den H264-Einstellungen

[Bitrate]   [Quantisierungslimite]   [Szenenschnitt]


Das Feld Bitrate schließt folgende Codecparameter ein:

  • Schlüsselbild-Anstieg kontrolliert den Grad der Qualitätsverbesserung der Schlüsselbilder (I-Frames) im Vergleich zu den anderen Einzelbildern (P-Frames). Weitere Informationen über verschiedene bei der Videokodierung genutzte Einzelbildertypen finden Sie in der Sektion B-VOPs des MPEG-4-Codecs. Diese Option bietet die Verbesserung der Qualität der I-Frames, die Qualität der Einzelbilder, die davon berechnet werden, auch besser, dadurch entsteht ein besserer visueller Eindruck. Je höher der Wert ist, desto besser die Qualität der I-Frames wird und desto schlechter die der anderen Einzelbilder. Man kann auch höhere Werte für Kodierung mit niedrigerer Bitrate und Qualität stellen oder niedrigere Werte für helle Zeitraffervideos, wo der Hintergrund häufig gewechselt wird. Die Werte können von 0 bis 70 variieren. Der Standardwert beträgt 40.

  • B-Frame-Senkung kontrolliert den Grad der Qualitätssenkung der B-Frames im Vergleich mit den anderen Frames (P-Frames). Dieser Schnitt in der Bitrate der B-Frames ist kaum mit bloßem Auge zu bemerken, weil die B-Frames zwischen anderen Einzelbilder unauffällig benutzt werden, damit die Bewegung im Video effizienter wiederhergestellt wird. Es ist möglich, diesen Wert ein wenig niedriger für Videos mit hoher Bitrate/niedriger Quantisierung zu stellen, dadurch wird die Qualität gleichmäßiger unter Details, Bewegung und im Video insgesamt verteilt. Für Zeichentrickfilme, Anime kann man höhere Werte einstellen. Die Werte können von 0 bis 60 variieren. Der Standardwert beträgt 30.

  • Bitratenvariabilität kontrolliert das Ausmaß der Variierung der Qualität durch den Codec im Film bei der angegebenen Bitrate. Je niedriger der Wert ist, desto unstabiler und unregelmäßiger kann die Qualität geändert werden. Je höher der Wert ist, desto gleichmäßiger die Qualität wird, dadurch wird ein Video mit stabilerer Qualität produziert. Die Werte können von 0 bis 100 variieren. Der Standardwert beträgt 60.

Alle Bitrateneinstellungen können manuell geändert werden: man kann den nötigen Wert durch die Tastatur oder per Masklick eingeben.

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Das Feld Quantisierungslimite schließt folgende Codecparameter ein:

  • Min QP stellt die niedrigste Quantisierung, die Ihr Video an jeder Stelle erwerben kann. Sehr hohe Werte werden nicht empfohlen, wenn Sie kein Video mit sehr hoher Bitrate und niedriger Auflösung erstellen möchten. Die Werte variieren von 0 bis 51. Der Standardwert beträgt 10.

  • Max QP stellt die höchste Quantisierung, die Ihr Video erzielen kann. Es wird dringend empfohlen, den Standardwert 51 zu lassen. Die Werte variieren von 0 bis 51. Der Standardwert beträgt 51.

  • Max QP-Schritt kontrolliert, wie sehr sich die Quantisierung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Einzelbildern ändern kann. Wenn Sie einen zu niedrigen Wert angeben, wird der Codec zwischen Qualitätsebenen langsam umschalten, was die Kodierung bestimmter Szenen vernichten kann, die z.B. plötzlich einen niedrigeren Quantisierungswert benutzen können, um die gleiche visuelle Qualität aufrechtzuerhalten. Wenn Sie einen zu hohen Wert benutzen, kann es zu unauffälligen Qualitätssprüngen führen. Die Werte variieren von 0 bis 50. Der Standardwert beträgt 4.

Alle Einstellungen im Rahmen des Feldes Quantisierungslimite können manuell geändert werden: man kann den nötigen Wert durch die Tastatur oder per Masklick eingeben.

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Das Feld Szenenschnitt schließt folgende Codecparameter ein:

  • Szenenschnittschwellwert bestimmt, wie sehr sich das Einzelbild zu ändern braucht, damit es als Szenenänderung vom Codec betrachtet wird. Je höher der Wert, desto unempfindlicher die Szenenänderungserkennung wird. Für dunklere Videos kann man den Wert niedriger stellen, damit der Codec exakter Szenenänderungen erkennt. In der Regel brauchen die Videos mit feineren Szenenänderungen einen höheren Szenenschnittschwellwert und für helle kontrastreiche Videos mit markanten Szenenänderungen kann ein niedriger Schwellwert gestellt werden. Die Werte variieren von 0 bis 100. Der Standardwert beträgt 40.

  • Min IDR-Frameintervall bestimmt die minimale Anzahl der Einzelbilder zwischen den Schlüsselbildern. Wenn der Wert zu hoch ist, wird zu viel Zeit vergehen, ohne dass der Codec die Szenenänderungen erkennt und notwendige Schlüsselbilder einfügt. Wenn der Wert zu niedrig ist, kann es zur Bitratenverschwendung und manchmal zum Flimmern führen. Die Werte variieren von 0 bis 100000. Der Standardwert beträgt 25.

  • Max IDR-Frameintervall bestimmt den maximalen Abstand zwischen zwei Schlüsselbildern. Wenn man einen zu niedrigen Wert stellt, kann es zur Übersättigung der Schlüsselbilder, zum Flimmern und allgemeiner Bitratenverschwendung führen, was die gesamte Qualität schlechter macht. Wenn man einen zu hohen Wert stellt, können Sucheprobleme und Artefakte/Kodierungsfehler auftreten, während der Abstand zwischen den Schlüsselbildern auf dem Bildschirm länger dauern wird. Die Werte variieren von 0 bis 100000. Der Standardwert beträgt 250.

Alle Einstellungen im Rahmen des Feldes Szenenschnitt können manuell geändert werden: man kann den nötigen Wert durch die Tastatur oder per Masklick eingeben.

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Wenn Sie sich über die Einstellungen nicht sicher sind, können Sie immer den Button Zu Standardeinstellungen betätigen, damit die Standardeinstellungen genutzt werden.

Wenn alles fertig ist, klicken Sie auf OK, damit die Änderungen übernommen werden.

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